Sonja Balmer - Bücher
SONJA BALMER
Sonja Balmer
Künstlerin und Autorin
Pflegezentrum tilia Wittigkofen
Jupiterstrasse 65
CH-3000 Bern 15
mail: sonja.balmer@bluewin.ch
Biographie
Geboren am 23.10.1972 in Solothurn
1978-1989 reguläre Primarschule, Sekundarschule, 10 Jahre Klavierunterricht: Ziel Musikstudium, aufgegeben wegen Polyarthritis
1989-1990 Beginn Lehre Damenschneiderin mit Berufsmatura, aufgegeben wegen Polyarthritis
1990-1993 Lehre zur kaufmännischen Angestellten in der kaufmännischen Berufsschule Solothurn, Praktikum in einer Schleifmaschinenfabrik: Verkauf/Einkauf, Buchhaltung, Export, AVOR. Krankheitshalber Pensum 50%, Schule 100%
1993-1996 Arbeitsjahre bei der Invalidenversicherung Solothurn als kaufmännische Sachbearbeiterin und Sekretärin, Krankheitswegen Pensum 50%
1996 Aufgabe der Stelle bei der Invalidenversicherung wegen gesundheitlichen Problemen, nun ganze IV-Rente
1993-2004 Intensivierung Malerei mit vielen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen
1999 Beginn Maskenbeatmung in der Nacht / Aktivmitglied in der professionellen Tanzsportformation „Roll’n go Dancers“
2000 Diagnose einer Primären Lateralsklerose (PLS, seltene ALS-Form)
1994-2003 wohnhaft in speziell gebautem Atelier neben Eltern in Subingen, Kanton Solothurn mit ambulanter Krankenpflege
2001 Herausgabe 1. Buch „Gedanken sind Früchte – Briefe und Gedichte an eine chronische Krankheit“, Beginn Öffentlichkeitsarbeit über ALS
2001-2004 Öffentlichkeitsarbeit über ALS
2001-heute Beratung von ALS-Patienten und –Angehörigen
2003 Mittelmeer-Schiffsreise „Gesundheit Sprechstunde als eingeladene Gastreferentin“.
2003 notfallmässige Tracheotomie (Luftröhrenschnitt) mit invasiver (voller) Beatmung
2003 Geburt meines 1. Gottekindes Joël (Kind einer Freundin)
2003-2004 Wohnhaft in speziell umgebauter Wohnung in Subingen, Kanton Solothurn, eigenes Wohnprojekt „Beatmet selbstbestimmt zu Hause“ mit ambulanter Krankenpflege, 24-Stunden-Dienst
2004 Diagnose zusätzlich von einer Polyarthritis mit Polyserositiden, sechs schwere Blutvergiftungen (Sterbend)
2004-2007 wohnhaft in Dagmersellen, Kanton Luzern, in einer „selbstbestimmten Wohngemeinschaft“ / Eigene Kolumne in einer luzernischen Zeitung, Initiantin Märchennachmittage, Übernachten unter Sternen in Krankenbetten, Hauslesungen, etc.
2005 Beginn Studium der Tierpsychologie an der ATN und Ausbildung Psychologie der Hamburger Akademie
2006 Diagnose einer ALS (Umwandlung einer PLS in eine seltene, schwere ALS)
2006 Herausgabe 2. Buch „Atemlos“
2006 Geburt meines 2. Gottekindes Emily (1.Kind meiner Schwester)
2007 Umzug ins Pflegeheim tilia Bern
2008 Herausgabe 3. Buch „In der Überlebensfalle – Erfahrungen einer ALS-Patientin“ gemeinsam mit Neurologe Dr. G. Jenzer
2009-2010 Sterbephase wegen eines schweren Lungeninfektes
2010 Mit Diplom der Tierpsychologie ATN das Studium abgeschlossen, Öffentlichkeitsarbeit
2011 BCI (Brain Computer Interface) bzw. BP (Brain Paintng), siehe Aktivitäten, Projekte, Visionen
Aktuelle Aktivitäten
Brain Painting Projekt zusammen mit den Unis Mainz und Würzburg (Deutschland) sowie der Firma g.tec (Oesterreich)
Lernen: Englisch, Latein und Französisch
4. Buch in Arbeit
Lesen bzw. Hörbücher (besonders hystorische, philosophische Bücher bzw. Romane)
Öffentlichkeitsarbeit
Unternehmungen mit Familie und Freunden
Gottekind Joël, 8jährig (Bub einer Freundin)
Gottekind Emily, 4 1/2jährig (1. Kind meiner Schwester und meines besten Freundes)
Leidenschaften
Humanpsychologie
Auseinandersetzung mit gesundheitspolitischen Themen
Lesen von Büchern und Wissenszeitschriften
Schreiben
Malen
Comic lesen: Gary Larson, englische und lateinische Comics
bin sehr gesellschaftlich
liebe makaberer, sarkastischer Humor
Kunst und Literatur
Süssigkeiten wie Marzipan, Meringue, Clacé, Pralinés, Tamtam, Schlossberg-Kugeln, Mohrenköpfe
Tierverhalten
Gottekinder: Joël (8jährig) und Emily (4 1/2jährig), alle Kinder meiner Freunde
Persönlichkeit und Philosophie
lache gerne
kann je nach Situation meine Traurigkeit zeigen
Pioniergeist
brauche Menschen um mich, denen ich vertrauen kann
mag es, selbstbestimmt zu sein
mag es informiert zu sein
mag es ordentlich, sauber
Gesunder Umgang mit den Krankheiten
habe keine Angst mehr vor dem Tod und dem Sterben
es kommt nicht drauf an, wie lange ein Menschenleben dauert, sondern welche Eindrücke und Gedanken man hinterlässt. Das ist es, was in uns weiterlebt. Deshalb inzwischen keine Angst mehr vor dem Sterben.
ich mag es nicht, wenn man in mich bzw. über mich interpretiert, ohne mit mir das Gespräch gesucht zu haben.
Ich bin jemand, der Grenzen des Gegenübers sehr gut akzeptieren kann, und versucht sie zu verstehen. Deshalb bin ich dankbar, wenn man mir diese Grenzen mitteilt. Man darf mir die Grenzen mitteilen!
Persönliche Worte
Mit meinen Vorträgen, Lesungen, Referaten, Zeitungskolumnen, Büchern und meiner Malerei versuche ich den Graben zwischen „Krank“ und „Gesund“ etwas mit Erde aufzuschütten. Denn, wer ist schon „krank“ und wer „gesund“? Auf allen Ebenen des Lebens finden Diskriminierungen statt, die ich versuche mit meiner Philosophie und Kunst zu lindern. Zugleich möchte ich die Leute anregen, ihre eigene, individuelle Philosophie zu suchen und finden. Die Suche nach dem Warum ist sehr anstrengend und manchmal auch ganz schön ernüchternd. Die Kunst und Philosophie soll dabei – wenn auch eine kleine, aber dafür herzliche – Begleitung bieten. Es ist mir ein Anliegen, aufzuzeigen, wie „heilvoll“, tröstend und liebend Kunst und Philosophie sein kann.
Den heutzutage durch Elektrizität und Maschinerie völlig überfluteten und überforderten Sinne des Menschen möchte ich mit meinen Bildern eine ganz andere und alternative Betrachtungsmöglichkeit geben. Kunst schaffen zu wollen, kommt aus dem innersten Wesen des Menschen. Dabei handelt es sich um ein echtes, tiefes Bedürfnis etwas mitzuteilen, aufzuzeigen, zu hinterlassen oder etwas sichtbar zu machen. Ein Schaffensdrang wie ihn jeder Künstler auf seine ganz spezielle Art versteht, umsetzt, verwirklicht und äussert. Kunst in allen Formen gibt uns die uneingeschränkte Freiheit, unseren Gedanken und Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Die Form, wie man seine eigene Kreativität umsetzen kann und will, muss gesucht werden. Die Tatsache, dass eine künstlerische Aktivität schlussendlich praktiziert wird, braucht einen Auslöser mit Sinn und Zweck. Es bedingt eine Offenheit des Betrachters, dass er die Gefühlswelt eines Künstlers wahrnehmen kann, dass sie von ihm verstanden wird.
Sonja Balmer, Künstlerin und Autorin
Aktuelles-Projekte-Visionen
Im Dezember 2010 konnte ich das Tierpsychologie-Studium an der ATN abschliessen und ein Diplom entgegen
nehmen.
Ich arbeite mit den Unis Würzburg und Mainz (Deutschland), sowie der Firma g.tec (Österreich) zusammen, sowie
mit BCI (Brain Computer Interface) bzw. BP (Brain Painting).
Was ist BCI?: Über EEG werden die Hirnströme abgeleitet. Auf dem PC erscheint eine Matrix mit dem
ganzen Alphabet. Wenn man z. Bsp. ein Wort schreiben will, konzentriert man sich auf Buchstabe um
Buchstabe. Während man sich auf einen Buchstaben konzentriert, schaut man ihn intensiv an. Alle Buchstaben
blitzen in unregelmässigen Abständen auf, auch den, den man schreiben will. Jedes Mal, wenn dieser
gewünschte Buchstabe aufblitzt, reagiert das Gehirn mit „aha, den will ich ja!“, was eine P300-Welle auslöst.
Diese Welle haben die meisten Menschen und hat sonst im alltäglichen Leben keine Funktion. Nach
5-20 Aufblitzen des Buchstabens und der entsprechenden Reaktion des Gehirns, erkennt der Computer nach
Berechnungen, welcher Buchstabe gewünscht ist. Auf diesem Wege kann man nicht nur schreiben, sondern
auch Malen und sich nach Aussen mitteilen.
Mein Ziel ist es, mit dieser Arbeit schwer eingeschränkten Menschen Hoffnung zu verleihen, sich wieder
gegen aussen mitteilen zu können. Auch gesunde Menschen können von dieser Art Kommunikationsfähigkeit
wie schreiben und malen profitieren. Es geht darum, ein Fundament zu erarbeiten, um Vor- und Nachteile
assistiver Technologien und menschlicher Möglichkeiten abwägen und beurteilen zu können, auch mit
philosophischer Perspektive auf Medizin und Pflege.
Zur Zeit lerne ich intensiv Englisch, Französisch und Latein. Ich befasse mich schon seit langer Zeit mit der
Humanpsychologie. Besonders ist es mir ein Anliegen, die Auswirkungen unserer überforderten Gesundheitspolitik
auf individuelle Schicksale, zu ergründen, beurteilen und betreuen.
Mein Ziel ist es, bald Psychologie studieren zu können. Ich würde gerne den „Bacholor Sc. Psychology“
machen zu können. Ich bin den einzelnen Lebenswegen von schwer eingeschränkten Menschen sehr nahe
und gerade deswegen möchte ich mich mit den Wurzeln dieser gesellschaftlichen Gegebenheiten auseinandersetzen.
Ich bin sehr viel unterwegs, mit Freunden oft in der Stadt Bern anzutreffen. Ich gehe gerne essen. Bei Wind
und Wetter zieht es mich in die Natur hinaus.
Nun bin ich seit etwas mehr als 4 Jahren in einem Pflegezentrum, hauptsächlich von alten Menschen umgeben.
Die gegebenen Heimstrukturen sind für mich als 30jährige Frau schwer zu ertragen und stosse immer
wieder an diese, was wohlverstanden NICHTS mit den einzelnen Fachpersonen und dem Heim im eigentlichen
Sinne zu tun hat. Auch hier sind oftmals die gesundheitspolitischen Strukturen der Grund für gebundene
Hände.
Sonja Balmer
» Blumen
» Brain-Painting
» Designed Graphics
» Landschaften
» Menschen
» Portraits
» Stillleben
» Symbolik
» Tiere
Zu den Veröffentlichungen (.PDF)
Links:
10vor10, Schweizer Fernsehen:
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=4c2ba826-4be7-4bd9-9ad9-d4f11b80f847
aeschacher talk, Schweizer Fernsehen: http://videoportal.sf.tv/video?id=b6ae4eea-e697-48c1-a96b-60615f844e5a
Schweiz Aktuell, Schweizer Fernsehen: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=24058a1e-0521-46c6-90a9-d1cc263cd665
Netzmagazin: http://www.netzmagazin.ch/142/lesen/314.html
Schweizerische Ärztezeitung: http://www.saez.ch/pdf_d/2009/2009-04/2009-04-1285.PDF
Der Bund, Zeitschrift: http://www.derbund.ch/bundprint/Ihr-Leben-ist-auch-ein-Sterben/story/31726363
VIVO, Zeitschrift: http://www.rundumcom.ch/ruc_pdf/PV.pdf
Radio DRS, Musikwelle: http://www.drsmusikwelle.ch/www/de/drsmusikwelle/sendungen/wortschatz/64840.sh10077672.html
Radio DRS, Musikwelle: http://www.drsmusikwelle.ch/www/de/drsmusikwelle/sendungen/wortschatz/64840.sh10077639.html
Radio DRS, Musikwelle: http://www.drsmusikwelle.ch/www/de/drsmusikwelle/sendungen/wortschatz/64840.sh10077671.html
Spiegel-online, Deutschland: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,726767-2,00.html
Sendungen und Zeitungsberichte der Gesundheit Sprechstunde, Telebaern, Berner Zeitung, Solothurner Zeitung,Willisauer Tagblatt, Luzerner Zeitung, etc. können nicht online gesehen werden
Vernissage zum Buch Atemlos (SPZ Nottwil)
Bilderausstellung Bernische Höhenklinik
Bilderaustellung und Buchlesung Landhaus Solothurn
Buchlesung ALS Referat Bürgerspital Solothurn
Buchlesung ALS Referat La Marotte Affoltern
Bilderausstellung Pflegezentrum tilia Wittigkofen b. Bern (BE)
Buchlesung Luzerner Buchmesse (LU) 2006
Bilderausstellung Schlösschen Vorderbleichenberg (SO) 2006
Buchlesung "Atemlos" LiteraTour TatOrt im SPZ Nottwil (LU) 2006
Buchlesung "Gedanken sind Früchte" Dürrenroth (BE) 2004
Buchlesung "Gedanken sind Früchte" La Marotte Affoltern a.A. (ZH) 2003
Symposium "Theologie und Medizin" Kantonsspital Luzern (LU) 2003
Buchlesung "Gedanken sind Früchte" Gesundheitsschiff der Gesundheit Sprechstunde (Mittelmeer) 2003
Buchlesung Ref. Pfarrkreis Aeschi (SO) 2002
Buchlesung "Gedanken sind Früchte" im SPZ Nottwil (LU) 2002
Buchlesung "Gedanken sind Früchte" und Bilderausstellung im Landhaus Solothurn (SO) 2002
Buchlesung "Gedanken sind Früchte" und ALS-Referate im Bürgerspital Solothurn (SO) 2002
Bilderausstellung im City West Solothurn (SO) 2000
BrainFair Neurobiochemie Zürich (ZH) 2000
Bilderausstellung in der Bernischen Höhenklinik Grand Montana (VS) 1999
Malkurs und Bilderausstellung für und mit Schüler aus Oensingen (SO) 1998
Es gäbe noch einges mehr an Projekten und Veranstaltungen, die hier nicht alle aufgeführt werden können...